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Reformation und die Eine Welt

ökumenischer Gottesdienst

Eine Welt

Eine Welt

Gottesdienst gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen-eritreischen Gemeinde und der chinesisch-christlichen Gemeinde

Zur Eröffnung des Themenjahres 2016 der Reformationsdekade unter dem Leitwort „Reformation und die Eine Welt“ feierte die Evangelisch-Reformierte Gemeinde Am Marktplatz einen ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen-eritreischen Gemeinde und der chinesisch-christlichen Gemeinde. Der Gottesdienst, der zum Teil in drei Muttersprachen gehalten wurde und zudem geprägt war von vielen Gesängen aus der Tradition der drei beteiligten Gemeinden, ist am Marktplatz ja schon etwas Vertrautes. In unregelmäßigen Abständen fand er schon oft in ähnlicher Weise statt und so war auch der jetzige Gottesdienst erwachsen aus einer langjährig gelebten, ökumenischen und geschwisterlichen Gemeinschaft. Die eritreisch-lutherische Gemeinde, einst allein aus nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen gebildet, ist seit über 25 Jahren am Marktplatz zu Hause und die chinesisch-christliche Gemeinde jetzt auch schon einige Jahre.

So war, wie Pfarrer Loesch ausdrücklich betont, dieser „bunte“ Gottesdienst keine womöglich gar aus politischer Korrektness künstlich inszenierte Veranstaltung und genauso wenig Show, Event oder Folklore.

Die Dankbarkeit, dass man miteinander Gottesdienst feiern durfte in Frieden und Freiheit und ohne Angst, Grenzen der Herkunft, der Völker, Nationen und Rassen überwindend, bestimmte die Verkündigung der drei Prediger und prägte die Atmosphäre in der versammelten Gemeinde. Am Schönsten fand dies seinen Ausdruck in der „Weltmelodie“, wo alle drei Gemeinden in jeweils ihren Sprachen mit verschiedenen Liedern das Lob Gottes durcheinander sangen. „Auch wenn das chaotisch klingen mag“, sagte Pfarrer Loesch, „so muss es im Paradies klingen“.

Fotos: Jutta Loesch


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