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Christbaumschmücken 2016

Fast möchte man sagen: „Alle Jahre wieder“. Denn auch dieses Jahr schmückten Flüchtlinge, die inzwischen Neubürgerinnen und Neubürger unserer Stadt geworden sind, unter der Anleitung von Alexander Gerstenberger-Vogt, den Christbaum in der Evangelisch-Reformierten Kirche Am Marktplatz in Neu-Isenburg.

Alle waren mit großer Freude und mit neuen Gestaltungsideen dabei und hoffen, die Gemeinde an Heilig Abend und an den Festtagen damit zu erfreuen.

Dies alles einen Tag nach einer gelungenen Adventsfeier der Flüchtlingshilfe, bei der der Gemeindesaal der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz im wahrsten Sinne des Wortes „aus allen Nähten platzte“.

Eine besondere Adventsfeier

Wie schon im vergangenen Jahr lud die Evangelisch-Reformierte Gemeinde Am Marktplatz zusammen mit der bei ihr beheimateten Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg zu einem adventlichen Abend für die Neubürgerinnen und Neubürger, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, ein.

Im Gemeindesaal war kein Platz mehr frei, es mussten Tische und Stühle zusätzlich angestellt werden, weil so viele gekommen waren. Über 100 Menschen aus 15 verschiedenen Ländern waren beieinander und feierten einen an typisch deutschen Bräuchen orientierten Adventsabend, wo der Adventskranz brannte, Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine auf den Tischen lagen und die Deutschstämmigen aus dem Kreis der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit ihren Freundinnen und Freunden aus anderen Herkunftsländern mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, ein „Ständchen“ brachten.

Der Näh- und Sprachtreff muslimischer Frauen des Projektes „…täglich Brot für Beregovo“ hatte es übernommen, die Tische festlich einzudecken, wobei vor allem für die vielen anwesenden Kinder, genähte Überraschungen vorbereitet waren, in denen Süßigkeiten versteckt waren. Ein dem Essens- und Geschmackssitten der Anwesenden angepasstes Buffet hatte die S-Bar aus der Frankfurter Straße fabelhaft vorbereitet.

 

Es war ein Abend der Begegnung, des Gesprächs, der gemeinsamen Freude, ohne jede Verkrampfung. Ein großes Geschenk für alle.

Ausflug zum Flughafen

ev.ref.GemeindeAusflug zum Flughafen
Ausflug zum Flughafen

Die Flüchtlingshilfe und die Stadt Neu-Isenburg organisierten gemeinsam mit der FRAPORT-AG einen ganz besonderen Ausflug für die Neubürgerinnen und Neubürger unserer Stadt.

In einer Halbtagsexkursion lernten die zu uns gekommenen Menschen aus vielen Ländern dieser Erde einen der internationalsten Orte in unserer Region kennen, nämlich den Frankfurter Rhein-Main-Flughafen. Begleitet von einer sachkundigen Führung wurden der Gruppe viele Einblicke in den Alltag des Flughafens gewährt und es war sogar möglich, in Bereiche zu kommen, die sonst dem Publikum nicht offen stehen. Höhepunkt war natürlich die fast zweistündige Rundfahrt im Bereich der Start- und Landebahnen sowie der technischen Anlagen des Flughafens. Hier und da konnten auch Kontakte geknüpft werden, die vielleicht weiterführend sein würden.

Für alle Teilnehmenden war es eine außergewöhnliche Gelegenheit, den Ort besser kennenzulernen, der wie auch immer ganz entscheidend das Leben in unserer Region bestimmt.

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